In dieser Folge wird es stellenweise ziemlich direkt. Nele meldet sich nach einer längeren krankheitsbedingten Pause zurück – mit jeder Menge Energie im Gepäck, aber auch mit spannenden Erkenntnissen zum Thema Selbstregulation.
Zwischen Messe-Marathon, innerem Chaos und einem ziemlich peinlichen Filter-Fail wird klar: Selbstregulation ist kein theoretisches Konstrukt, sondern ein echtes Alltagsthema.
- Wie sich körperliche, emotionale und gedankliche Ebenen gegenseitig beeinflussen
- Woran du erkennst, dass deine Selbstregulation gerade funktioniert – oder eben nicht
- Warum Impulskontrolle so verdammt anstrengend sein kann
- Wie alte Erfahrungen (z. B. Schule, Autoritäten) dein Verhalten heute noch prägen können
- Und: Was du konkret tun kannst, um besser mit Stress, Wut und Überforderung umzugehen
Gerade in stressigen Phasen zeigt sich ziemlich schnell: Selbstfürsorge klappt in der Theorie oft besser als im echten Leben.
Die Learnings:
- Pausen sind kein Luxus, sondern notwendig
- Körperliche Bedürfnisse (Essen, Wärme, Ruhe) sind die Basis jeder Regulation
- „Zähne zusammenbeißen“ funktioniert – aber hat Konsequenzen
- Erfolgserlebnisse helfen, schwierige Situationen mental zu stabilisieren
Selbstregulation bedeutet:
- Deine Gedanken, Gefühle und körperlichen Reaktionen so zu steuern,
- dass dein Verhalten zu dem passt, wie du eigentlich sein willst.
Ziel ist es, wieder in einen Zustand zu kommen, in dem du handlungsfähig bleibst – statt impulsiv zu reagieren.
Nele beschreibt ziemlich anschaulich, wie sich das anfühlt:
- „Rot sehen“
- Körperliche Anspannung bis hin zu Zittern
- Impulse, die schneller sind als der Verstand
Oder in kurz: Der Mund spricht, bevor das Gehirn fertig gedacht hat.
Hausaufgabe
Beobachte in den nächsten Tagen:
- Wann gerätst du aus dem Gleichgewicht?
- Was passiert dabei körperlich?
- Welche Gedanken tauchen auf?
- Was hilft dir, wieder runterzukommen?
Ziel ist nicht Perfektion – sondern Bewusstsein.
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